Fakultät für Informatik

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40. Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik, 2008, Leipzig
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5. Workshop: Vorgehensmodelle in der Praxis -
Lösung oder Ursache aller Probleme?
28.09.2010

09:00 - 09:20 Begrüßung und Eröffnung
(M. Kuhrmann, P. Keil, A. Schnackenburg, O. Linssen) - Download
09:20 - 10:20 Keynote: Quo vadis IT-Vorgehensmodelle - am Beispiel des V-Modell XT
(A. Rausch) - Download
11:00 - 11:45 Einführung agiler Projektmanagementmethoden für Softwareentwicklung in der IuK-Industrie - Fallstudie und Handlungsempfehlungen
(S. Wind, H. Schrödl) - Download
11:45 - 12:30 Warum Projekte einen BusinessCase brauchen
(O. Lewitz) - Download
14:00 - 14:45 Einführung eines agilen Vorgehensmodells auf der Basis von Werkzeugen und eines Leitbildes
(A. Romahn) - Download
14:45 - 15:30 Applying SCRUM and XP in An Enterprise Context
(U. Bombosch, S. Bente, M. Hesselmann, G. Seifert) - Download
16:00 - 16:25 Verantwortungsvolle Projekte erfordern strukturiertes Vorgehen
(Ch. Lange)
16:25 - 17:25 Fishbowl-Diskussion "Vorgehensmodelle - Lösung oder Ursache aller Probleme?"
(Alle)
17:25 Abschluss

Hier befindet sich das Protokoll des Workshops zum Download.

Beschreibung:

Obwohl von vielen als "alter Hut" abgetan, wurden Vorgehensmodelle in den letzten Jahren verstärkt diskutiert. Die Diskussion findet auf verschiedenen Ebenen statt, die von der strikten Ablehnung bis hin zur zertifizierten Umsetzung eines umfassenden Standards reichen. In diesem Spannungsfeld sind insbesondere die Facetten der Agilität, der Anpassbarkeit sowie der Werkzeugunterstützung und Weiterentwicklung einzuordnen. Für viele dieser Bereiche sind in den vergangenen Jahren unterschiedliche Lösungen entstanden, die durch ihre Vielfalt die Auswahl und Abstimmung einzelner Komponenten erschweren. Trotzdem setzen viele Unternehmen verstärkt auf die Etablierung des strategischen Elements Vorgehensmodell. Erleben wir einen zyklisch wiederkehrenden Hype oder ist ein gesteigertes Bewusstsein für die Notwendigkeit strukturierter Vorgehensweisen festzustellen?

Dieser zum fünften Mal stattfindende Workshop "Vorgehensmodelle in der Praxis" widmet sich, gewissermaßen als Zwischenfazit, dem Thema: Wie geht es mit Vorgehensmodellen weiter? Besonderes Interesse liegt dabei auf den Fragestellungen, ob die heute verfügbaren Vorgehensmodelle bereits eine Reife besitzen, die für die Anforderungen aktueller (und zukünftiger) Projekte ausreichend ist. Oder falls nicht, welchen Anforderungen Vorgehensmodelle stattdessen gerecht werden müssten. Weiterhin ist es ein Bestreben festzustellen, ob die Menge der Vorgehensmodelle durch Standards konsolidiert werden kann oder ob mit einer weiteren Diversifikation auf Basis einiger stabiler Grundprinzipien zu rechnen ist.

Von besonderem Interesse sind neben Erfahrungen aus dem agilen Umfeld auch Lösungsansätze aus dem Bereich der Standardvorgehensmodelle wie z.B. RUP, Prince2 und V-Modell XT (das zufälligerweise ebenfalls seinen fünften Geburtstag feiert).

Themenüberblick:

Der 1-tägige Workshop zielt im Wesentlichen auf folgende Themen (ist aber nicht ausschliesslich darauf beschränkt):

  • Erfahrungen und Erfolgsfaktoren aus der Einführung von Vorgehensmodellen in Unternehmen
  • Verbesserung der Akzeptanz von Vorgehensmodellen
  • Optionen zur Etablierung von wandlungsfähigen Vorgehensmodellen
  • Standardisierte vs. organisationsspezifische Vorgehensmodelle
  • Erfahrungen aus der industriellen Praxis
  • Vorteile und Risiken einzelner Vorgehens- und Reifegradmodelle: V-Modell XT, XP, CMMI, RUP, Scrum etc.

Keynotes:

Prof. Dr. Andreas Rausch: "Quo vadis IT-Vorgehensmodelle - am Beispiel des V-Modell XT"

Adressaten:

Der Workshop richtet sich sowohl an (industrielle) Anwender als auch an Forschende im Gebiet des Software Engineering und bietet ein Forum zum Austausch von Erfahrungen und zur Diskussion neuer Ansätze zu Vorgehensmodellen.


Workshop-Organisation (Ansprechpartner):

Dr. Marco Kuhrmann, TU München, Email: kuhrmann@in.tum.de
Patrick Keil, TU München
Dr. André Schnackenburg, BVA/BIT
Dr. Oliver Linssen, Liantis GmbH & Co. KG

Programmkomitee:

Jan Friedrich (4Soft GmbH)
Dr. Ralf Kneuper (freiberufl. Berater, Darmstadt)
Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Broy (TU München)
Jens Coldewey (it-agile GmbH, München)
Dr. Christof Ebert (Vector, Stuttgart)
Dr. Jürgen Münch (Fraunhofer IESE)
Prof. Dr. Roland Petrasch (TFH Berlin)
Dr. Christian Lange (BVA, BIT)
Prof. Dr. Andreas Rausch (TU Clausthal)
Thomas Ternité (TU Clausthal)
Dr. Jens Calamé (Hamburg)
Dr. Thomas Greb (freiberufl. Berater, Bremen)

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Letzte Änderung: 2010-12-14 10:44:31