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41. Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik, 2011, Berlin
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6. Workshop: Vorgehensmodelle in der Praxis -
Industrialisierung der Softwareentwicklung durch strukturierte Vorgehensmodelle?

Freitag, 07. Oktober 2011

Aufruf zur Teilnahme

Beschreibung:

Die Industrialisierung der Softwareentwicklung ist eines der spannenden Themen dieser Tage, das regelmäßig hitzige Diskussionen hervorruft. Die Fishbowl-Diskussion, die im Rahmen des 5. Workshops "Vorgehensmodelle in der Praxis" in Leipzig (Protokoll) durchgeführt wurde, bestätigte dies erneut. Es zeigt sich insbesondere, unter welch vielfältigen Aspekten dieses Thema diskutiert werden kann: Ist die Industrialisierung in der Softwareentwicklung eine Automatisierung, wie sie aus der fertigenden Industrie bekannt ist? Falls ja, was lässt sich überhaupt automatisieren und welchen Stand haben wir hier bereits erreicht? Oder ist unter Industrialisierung die organisatorische Veränderung bzw. der Wechsel im Bewusstsein bzgl. der Softwareentwicklung zu verstehen? Lässt sich kreative Arbeit überhaupt industrialisieren?

In jedem Fall geht es um zentrale Fragestellungen, wie z.B.: Lässt sich die Softwareentwicklung noch weiter "professionalisieren"? Können die Prozesse der Softwareentwicklung noch weiter optimiert, systematisiert und durch Werkzeuge automatisiert werden? Ist dann das Vorgehensmodell das Äquivalent zum Fließband?

Dieser zum sechsten Mal stattfindende Workshop "Vorgehensmodelle in der Praxis" widmet sich dem Thema: Unter welchen Bedingungen können Vorgehensmodelle das probate Mittel zur Industrialisierung der Softwareentwicklung sein? Besonderes Interesse liegt dabei auf den Fragestellungen, ob die heute verfügbaren Vorgehensmodelle bereits eine Reife besitzen, die für die Anforderungen industrieller Softwareentwicklung ausreichend ist. Haben agile Methoden in diesem Spannungsfeld Vorteile gegenüber den klassischen, reichhaltigen Vorgehensmodellen, oder eignen sich letztere durch ihre stärker ausgeprägte Struktur besser?

Programm:

09:00 - 09:10 Eröffnung und Begrüßung der Teilnehmer
(M. Kuhrmann, P. Keil, A. Schnackenburg, O. Linssen)
09:10 - 09:45 Keynote: Was ist eigentlich Prozessqualität?
(R. Kneuper)
09:45 - 10:30 Representation of Process Models
(R. Thurner)
10:30 - 11:00 Pause
11:00 - 11:45 "Jazz" - Kreativität jedes einzelnen, Perfektion im Zusammenspiel
(H. Biskup)
11:45 - 12:30 Component Based Development in Systems Integration
(M. Minich, B. Harriehausen-Mühlbauer, C. Wentzel)
12:30 - 14:00 Pause
14:00 - 14:45 Situational Software Engineering: Ein Rahmenwerk für eine situationsgerechte Auswahl von Entwicklungsmethoden und Vorgehensmodellen
(G. Engels, M. Kremer)
14:45 - 15:30 Keynote: Essenz von Cloud & Co: IT-Industrialisierung
(F. Simon)
15:30 - 16:00 Pause
16:00 - 17:20 Fishbowl-Diskussion
17:20 - 17:30 Abschluss

Adressaten:

Der Workshop richtet sich sowohl an (industrielle) Anwender als auch an Forschende im Gebiet des Software Engineering und bietet ein Forum zum Austausch von Erfahrungen und zur Diskussion neuer Ansätze zu Vorgehensmodellen.


Workshop-Organisation (Ansprechpartner):

Marco Kuhrmann, TU München, Email: kuhrmann@in.tum.de
Patrick Keil, TU München, Email: keilp@in.tum.de
André Schnackenburg, BVA, Email: andre.schnackenburg@bva.bund.de
Oliver Linssen, Liantis GmbH & Co. KG, Email: oliver.linssen@liantis.com

Programmkomitee (vorläufig):

Jan Friedrich (4Soft GmbH)
Ralf Kneuper (freiberufl. Berater, Darmstadt)
Manfred Broy (TU München)
Jürgen Münch (Fraunhofer IESE)
Roland Petrasch (TFH Berlin)
Christian Lange (BVA, BIT)
Andreas Rausch (TU Clausthal)
Ulrike Hammerschall (FH München)
Jens Calamé (SQS AG, Köln)
Thomas Greb (freiberufl. Berater, Bremen)
Gerhard Chroust (J. Kepler University Linz)

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Letzte Änderung: 2011-08-04 08:56:40