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Themenfeld
Hinweis: Am 26.Juli wurde das Praktikum erfolgreich abgeschlossen.
Die Ergebnisse des Praktikums finden Sie auf der Seite
http://wwwbroy.in.tum.de/~autoraid
Am Lehrstuhl von Prof. Broy wurde das Werkzeug
AutoFocus für
die modellbasierte Entwicklung eingebetteter Systeme erstellt und mehrfach
erfolgreich in Industrieprojekten eingesetzt. Das Werkzeug verbindet Konzepte
der Design-Modellierung,
der Simulation und Code-Generierung, und erlaubt die Verifikation von
Software-Komponenten. Um den Software Engineering Prozess umfassender zu
unterstützen, sollen in den nächsten Entwicklungsphasen des Werkzeugs Konzepte
zur Integration des Requirements Engineerings implementiert werden.
Requirements Engineering (das Herausarbeiten,
Analysieren und geeignete Definieren der Anforderungen an ein zu entwickelndes
Softwaresystem) nimmt zunehmend eine Schlüsselrolle in der Systementwicklung
ein. Die Qualität der
Anforderungsspezifikation hat entscheidenden Einfluss auf den Nutzen und
den wirtschaftlichen Erfolg eines Softwareproduktes, da falsch verstandene Anforderungen,
die erst in späten Phasen der Entwicklung erkannt werden, die Entwicklungskosten und die Entwicklungszeiten
vervielfachen.
Screenshot von AutoFocus: Architektur (oben mitte), Verhalten (unten
mitte), Interaktionen (oben rechts) und Datentypdefinitionen (unten
rechts) als Grundlage
für die Code-Generation
Zielsetzung
Im Rahmen dieses Praktikums soll AutoFocus
um Funktionen zur Unterstützung des Requirements Engineering erweitert werden,
so dass die adäquate Erfassung, Strukturierung und Dokumentation der
Anforderungen unterstützt und die korrekte Überführung in ein Design ermöglicht
wird. Im Konkreten sollen zwei Arbeitspakete behandelt werden:
- Erweiterung des bestehenden AutoFocus Werkzeuges um
einen Spezial-Editor, in dem Anforderungen erfasst, editiert und strukturiert
werden können. Dazu gehört sowohl die Gestaltung einer effektiven und
effizienten Benutzeroberfläche als auch die Programmierung der zugrunde
liegenden Logik.
- Implementierung eines Tracing-Konzepts, das die
Requirements aus dem von Euch entwickelten Editor mit den
Architektur-Elementen der anderen Views von AutoFocus verbindet.
Durchführung
Grundlage ist eine vom Lehrstuhl gestellte Spezifikation, sowie
der Quellcode (geschrieben in Java) von AutoFocus. Die Aufgabe der
Teilnehmer umfasst das Design, die
Implementierung, das Testen und die Dokumentation der Erweiterungen, sowie das Projektmanagement.
Eine intensive Zusammenarbeit mit den Betreuern wird vorausgesetzt.
Inhaltlich werden folgende Themen adressiert:
- Einarbeitung in die Thematik Requirements Engineering
- Einarbeitung in AutoFocus
- Entwicklung mit Java: Einarbeitung in bestehenden Code
(z.B. Anbindung an AutoFocus) wie auch Konzeption und Neuentwicklung
(z.B. Texteditor)
- Arbeiten mit einer aktuellen Entwicklungsumgebung (evtl. mit
Einsatz von Modellierungswerkzeugen)
- Einsatz von Versionssystemen
- Debugging von Code
- Umgang mit Modellen (und Metamodellen) von AutoFocus
Organisatorisches
Achtung: Das
Praktikum erfordert einen hohen Zeitaufwand (bis zu 20 Std./Woche). Es
bietet aber die Möglichkeit, realitätsnahe Erfahrung in
der Projekt- und Teamarbeit zu gewinnen.
Die Teilnahme am Praktikum beinhaltet ein Team-Training,
in dem die Teilnehmer in effektiver und kooperativer Teamarbeit geschult werden.
Neben dem Praktikumsschein wird die Teilnahme am
Team-Training mit einem Schein in überfachlichen Grundlagen bestätigt.
- Teilnehmerzahl: 12
- Aufwand: 12 - 20 Std. / Woche
- Scheine: Praktikum (praktische Informatik) und
überfachliches Hauptseminar
Voraussetzungen
- Vordiplom
- gute Kenntnisse in der Sprache Java
- hohe Motivation und Lernbereitschaft
- Teamfähigkeit
- allgemeine Kenntnisse über Softwaretechnik und
Software-Engineering
Anmeldung
Das Praktikum wurde im Sommersemester 2004 abgeschlossen. Es ist keine Anmeldung mehr möglich.
Aufgabensteller
Prof. Manfred Broy (http://wwwbroy.in.tum.de/~broy)
Betreuer
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