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Praktikum Spezifikation und Verifikation
Prof. Tobias Nipkow
Martin Strecker
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Wollten Sie schon immer verstehen, was Ihr Programm eigentlich macht? Dann sind Sie hier richtig! |
So sollten Sie z.B. ein rekursives funktionales Programm schreiben können, das die natürlichen Zahlen 1, ..., n aufsummiert. Der Begriff der vollständigen Induktion sollte kein Fremdwort sein, und der Beweis, daß der von obigem Algorithmus berechnete Wert gleich n(n+1)/2 ist, keine fundamentalen Schwierigkeiten bereiten.
Die Korrektheit von sicherheitskritischen Hard- und Softwaresystemen zu gewährleisten, ist immer noch ein ernstes Problem. Die zentralen Ziele dieses Praktikums sind das Erlernen
Konkret werden einige Anwendungsbeispiele behandelt, wobei wir aus Zeitgründen von vielen Details abstrahieren. Vorgesehen sind u.a.
An jedem dieser Beispiele werden spezifische Modellierungs- und Beweistechniken geübt. Die Spezifikation und Verifikation erfolgt in Isabelle/HOL.
In einer das Praktikum speziell begleitenden Vorlesungsreihe werden die Grundlagen zu Isabelle/HOL vermittelt:
In der ersten Hälfte des Semesters findet eine Vorlesung statt, in der die nötigen Isabelle/HOL Kenntnisse vermittelt werden. Die Aufgaben sind jeweils innerhalb von 1-3 Wochen zu bearbeiten und bei der Praktikumsleitung zu präsentieren (Termin nach Vereinbarung). Die Bearbeitung erfolgt in Gruppen von je 2 Personen.
Als Arbeitsumgebung stehen die sunhalle-Rechner und die am Lehrstuhl üblichen Sparc/Solaris und x86/Linux Plattformen zur Verfügung.
| Mario Ullrich, Joachim Biggel | Stefan Berghofer |
| Christian Knörndel, Christian Ehmig | Farhad Mehta |
| Tao Yu, Yajie Wang | Steven Obua |
| René Frieß, Benedikt Elser | Norbert Schirmer |
| Chuan Tao, Qinzhao Cheng | Sebastian Skalberg |
| Alexander Ludwig, Thomas Morandell | Martin Strecker |
| Christina Kuhn, Claudia Milew, Sylvia Wowerat | Martin Strecker |
| Liming Lin, Matthias Nöbl, Werner Jansen | Tjark Weber |
| Zhen Zhang, Yuxiang Liang | Martin Wildmoser |
Auf den sunbroy und sunhalle Rechnern läßt sich Isabelle (zusammen mit der Proof General Benutzeroberfläche) wie folgt starten:
/usr/proj/isabelle/bin/Isabelle
Mit
/usr/proj/isabelle/bin/isatool install -p ~/bin
kann man sich das Isabelle binary auch im eigenen
~/bin Verzeichnis installieren.
Unter KDE lässt sich ein Application Desktop-Objekt zum Anklicken erzeugen:
/usr/proj/isabelle/bin/isatool install -k
Für zügiges Arbeiten mit Isabelle sollte man eine relativ robuste Maschine verwenden, am Lehrstuhl etwa die sunbroy60, sunbroy61, sunbroy1, oder einen sunhalle Rechner.
Sie können Isabelle recht einfach auf dem eigenen PC zuhause installieren. Isabelle sollte gut mit allen gängigen Linux-Distributionen zusammenarbeiten. Angenehmes Arbeiten ist ab ca. 128M Arbeitsspeicher und einer 500Mhz CPU möglich.
Weitere Hinweise zur Installation und eine vorkompilierte Isabelle-Version finden sie auf unserer download Seite.
Zum Abschluß des Praktikums findet eine Präsentation der letzten Aufgabe in Form eines 20- bis 25-minütigen Vortrags statt, an dem alle Teilnehmer einer Gruppe beteiligt sein sollten. Die Präsentation findet in Raum 00.11.038 statt.
Für den Vortrag steht Ihnen ein Beamer und Notebook zur Verfügung, Sie können aber auch einen Tageslichtprojektor verwenden.
| Martin Strecker | Last modified: Fri Mar 26 09:55:52 MET 2004 |