Ferienakademie im Sarntal 2000
Kurs 1: Formale Modelle von Programmiersprachen


Sven Hennauer

Prolog - Programmieren mit Logik

In diesem Vortrag werden insbesondere die theoretischen Hintergründe der Logikprogrammierung - am Beispiel von Prolog - vorgestellt. Zunächst wird die prozedurale Interpretation erläutert. Sie befasst sich mit der Frage, wie Anfragen vom Prolog-System abgearbeitet werden. Hierzu wird Unifikation sowie SLD-Resolution und SLD-Bäume eingeführt. Desweiteren wird die deklarative Interpretation anhand des kleinsten Herbrand-Modells beschrieben, mit dessen Hilfe sich herleiten lässt, was semantisch aus einem Prolog-Programm gefolgert werden kann.
Schliesslich folgt noch eine Einführung in einige Programmiertechniken Prologs, wie z.B. Listen, Arithmetik und Negation.

Literatur

  • K.R. Apt: From logic programming to Prolog, Prentice Hall, London, New York, 1996
  • W.F. Clocksin, C.S. Mellish: Programming in Prolog, second edition, Springer-Verlag, Berlin, 1984
  • U. Geske: Prolog, Akademie Verlag, Berlin, 1993
  • J. Wielemaker: SWI-Prolog Reference Manual
  • T. Nipkow, S. Berghofer: Aufgabenblätter zum Programmierpraktikum "Funktionale und logische Programmierung", TU München, 2000
Da kommt noch ein Vortrags-Foto…