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Die denotationale Semantik ist eine mathematisch orientierte
Methode, um die Bedeutung von Programmen bzw. den Konstrukten von
Programmiersprachen objektiv und eindeutig festzulegen. Ziel dabei
ist es, jedem syntaktischen Konstrukt der Programmiersprache ein
Objekt zuzuordnen (Denotation), das den Beitrag dieses Teilkonstruktes
zum Gesamtprogramm beschreibt. Semantikbeschreibungen in diesem Modell
sind also sehr oft rekursiv aufgebaut.
Um einen zur Repräsentierung der Semantik adäquaten Raum zu schaffen,
greift man auf semantische Bereiche zurück. Dabei handelt es
sich um mathematische Strukturen, die - ausgehend von partiellen Ordnungen -
das Rückgrat der denotationalen Semantik bilden. Sie werden im Vortrag
daher auch relativ breit behandelt.
Die vorgestellten Konzepte werden am Beispiel einer einfachen funktionalen
Beispielsprache demonstriert.
Literatur
- P.D. Mosses, Denotational Semantics.
In: Handbook of theoretical computer sciences vol B
(Ed.: J.v. Leeuwen), Elsevier, Amsterdam, 1990.
- C.A. Gunter, D.S. Scott,
Semantic Domains.
In: Handbook of theoretical computer sciences vol B
(Ed.: J.v. Leeuwen), Elsevier, Amsterdam, 1990.
- K.C. Louden, Programming languages.
Boston, 1993.
- H.J. Schneider,
Slides for the Miranda lectures,
FAU Erlangen-Nürnberg, 1999.
- H.J. Schneider,
Slides for the Algol to Java lectures,
FAU Erlangen-Nürnberg, 2000.
- J. E. Stoy, Denotational Semantics.
MIT Press, Cambridge, Mass, 1981.
- E.G. Manes, M.A. Arbib,
Algebraic Approaches to program semantics.
Springer, New York, 1986.
- H. Abelson et al.,
Revised^5 report on the algorithmic language scheme, 1998.
- R. Hartwig, Vorlesungsskript Formale Semantik.
Leipzig, 1996.
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