Termine und Themen der Vorträge
Achtung: Die Termin- und Raumdaten für die beiden Vortragsblöcke am 29.11. und 06.12.2006 sind in zwei Termindateien enthalten.
Die Termine für die Abgabe der Folien, das Halten des Vortrags und die Abgabe der Ausarbeitung stehen fest. Der Vortrag
und die Ausarbeitung sind unbedingt(!) unter Verwendung der bereitsgestellten Vorlagen anzufertigen. Der Termin für die
Abgabe der Ausarbeitung ist FIX.
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Thema |
Bearbeiter |
Termin/Präsentation |
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Extreme Programming |
Felix Kelm |
29.11.2006
Folien: 22.11.2006, Paper: 06.12.2006 |
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Scrum |
Bakr Albatran |
06.12.2006
Folien: 29.11.2006, Paper: 13.12.2006 |
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Rational Unified Process (RUP), bzw. Basic Unified Process im Umfeld Microsoft |
Zhi Qi |
06.12.2006
Folien: 29.11.2006, Paper: 13.12.2006 |
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V-Modell XT |
Omar Zaghdoudi |
06.12.2006
Folien: 29.11.2006, Paper: 13.12.2006 |
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Microsoft Solution Framework 4.0 |
Maximilian Irlbeck |
29.11.2006
Folien: 22.11.2006, Paper: 06.12.2006 |
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Prince 2 |
Mustapha Maalej |
29.11.2006
Folien: 22.11.2006, Paper: 06.12.2006 |
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Object Enginnering Process (OEP) im Umfeld OSS |
Xu Amao |
06.12.2006
Folien: 29.11.2006, Paper: 13.12.2006 |
Termin 2. Zwischenbesprechung:
Die Zwischenbesprechung für das Hauptseminar findet am Montag, 13. November 2006 von 13:00 - 14:00 im Seminarraum
Alan Turing (0.9.55) statt. Anwesentheit ist erforderlich.
Termin 1. Zwischenbesprechung:
Die Zwischenbesprechung für das Hauptseminar findet am Mittwoch, 25. Oktober 2006 von 10:00 - 11:00 im Seminarraum
Alan Turing (0.9.55) statt. Anwesentheit ist erforderlich.
Dokumentvorlagen online:
Die beiden Dokumentvorlagen sind für die Präsentation und die Ausarbeitung zu verwenden:
Die Vorlagen sind verpflichtend einzuhalten.
Inhalte
Softwareprojekte werden immer umfangreicher und komplexer. Gleichzeitig werden Innovati-ons-
und Releasezyklen immer kürzer. Um in diesem dynamischen Umfeld Software sicher
und erfolgreich entwickeln zu können, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, fundierte
Vorge-hensmodelle bei der Softwareentwicklung einzusetzen. Sie definieren:
- Was in einem Projekt zu tun ist...
- Wann etwas in einem Projekt zu tun ist...
- Wer es zu tun hat und
- Wie es getan werden muss.
Vorgehensmodelle definieren somit einen Durchführungsrahmen für Projekte und helfen
die Qualität der Resultate zu verbessern. Doch nicht nur die Projekte werden immer
komplexer, sondern auch die technischen Plattformen, auf denen sie aufbauen. Moderne
Entwicklungsframeworks und Technologien wie Java oder .NET stellen hohe Anforderungen
an alle Projektbeteiligten. Um die Entwicklung eines Systems einfacher zu gestalten,
gibt es verschiede-ne Werkzeuge, die hier eine weit reichende Unterstützung anbieten.
Kleine, mittlere und große Softwareprojekte erfordern ein jeweils fundiertes Vorgehen
und eine angemessene Werkzeugunterstützung. Prinzipiell sind zwei Ansätze zu finden:
- Vorgehensmodelle werden in einer existierenden Werkzeuglandschaft implementiert
- Vorgehensmodelle sind direkt in Werkzeugen integriert.
Ersterer geht davon aus, dass eine Werkzeuglandschaft etabliert ist. Bei der Einführung
eines Vorgehensmodells sind hier Besonderheiten der eingesetzten Tools, Eingabe-
und Ausgabedaten und Datenformate zu berücksichtigen etc. Ein Vorgehensmodell muss
hierbei nicht an ein Werkzeug gekoppelt sein, sondern kann beispielsweise auch nur
in Papierform vorliegen. Der zweite Ansatz geht davon aus, dass mit einem Vorgehensmodell
gleichzeitig auch ein neues Werkzeug(set) eingeführt werden muss. Auch hier sind
bereits existierende Werkzeug-landschaften angemessen zu berücksichtigen. Beide
Varianten haben Vor- und Nachteile, sowie zum Teil weit reichende Konsequenzen für
die Projektdurchführung und die Projektteams. In diesem Hauptseminar sollen ausgewählte
Vorgehensmodelle vorgestellt und hinsichtlich ihrer Implementierung in Werkzeuglandschaften,
bzw. ihrer direkten Integration in Werkzeuge betrachtet werden. Konsequenzen für
Projektdurchführung, Teamzusammenstellung, Anforderungen an Werkzeuge etc. sollen
herausgearbeitet und im Plenum diskutiert werden.
Folgende Vorgehensmodelle sind in diesem Kontext interessant:
- Extreme Programming (XP)
- Scrum
- Prince 2
- Rational Unified Process (RUP)
- Object Enginnering Process (OEP)
- V-Modell XT (VMXT)
- Microsoft Solution Framework 4.0 (MSF Agile, CMMI)
Folgende Werkzeuge sind zu betrachten:
- Visual Studio 2005 (insbesondere Team System), Eclipse
- Projektmanagementwerkzeuge (Project, in-Step etc.)
- Requirements Engineering Werkzeuge (Caliber etc.)
- Test-, Build- und Deploymentwerkzeuge (NUnit, Ant, System Management Server etc.)
- Changemanagement- und Monitoringwerkzeuge (Systems Operation Manager, Nagios)
Zielsetzung
- Einarbeitung in ein Vorgehensmodell (hinsichtlich Basiskonzepte und -ideen, Rollen-,
Produkt- oder Aktivitätsmodell, Umsetzung des Software Life Cycle etc.)
- Einarbeitung in ein Werkzeug/eine Werkzeuglandschaft und deren Anwendung im Kontext
eines Vorgehensmodells
- Ermitteln von Anforderungen in beide Richtungen: (Was setzt das Vorgehensmodell
voraus? Was benötigen die Werkzeuge? Was ist für eine Kombination beider notwendig?
Etc.)
- Abschätzung der Wirkung der Kombination Vorgehensmodell/Werkzeug und ermitteln der
Konsequenzen hinsichtlich Projektplanung, -durchführung, sowie Teamzusammenstellung,
-koordination und Kommunikation. Mögliche Fragestellung: Was passiert, wenn ein
Vorgehensmodell eingeführt und in einer Werkzeuglandschaft implementiert wurde und
nun Wartung und Pflege umzusetzen ist...
- Abschätzung der Angemessenheit und Zweckmäßigkeit der zur Verfügung stehenden Werkzeuge
im Kontext eines Vorgehensmodells (Passt es, oder nicht? Wenn nein, was müsste getan
werden? Wer muss es tun? Etc.)
Organisatorisches
Zielgruppe
- Studenten im Hauptstudium/Masterstudium der Fachrichtung Informatik und Wirtschaftsinformatik
Voraussetzungen
- Vorlesung: Software Engineering und Softwarearchitektur empfohlen
- Kenntnisse in der Softwareentwicklung und in der Handhabung von komplexen Entwicklungsumgebungen
Teilnehmerzahl
- Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 12 begrenzt.
Ablauf
- Jedes Thema wird von einem Studenten bearbeitet.
- Die Ergebnisse werden in Vorträgen zu 30-45min. je Student vorgestellt.
- Die 15-minütige Diskussion dient Einordnung und Positionierung des Beitrags.
- Die Studenten erstellen eine 25-seitige Ausarbeitung zum Thema.
- Die Präsentationen werden in 2 Blöcken organisiert.
- 29. November und 06. Dezember 2006
- Abgabe der Vortragsfolien: eine Woche vor dem Vortrag
- Abgabe der Ausarbeitung: eine Woche nach dem Vortrag
Abschluss
Nach abgegebener Ausarbeitung, erfolgreichem Vortrag und regelmäßiger Anwesenheit
erhalten die Studenten den Schein "Hauptseminar".
Veranstalter
Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Broy
Betreuer
- Marco Kuhrmann, TU München (Email-Kontakt,
für Vorgehensmodelle)
- Norbert Diernhofer, TU München (für IT-Landschaften etc.)
- Martin Feilkas, TU München (für Entwicklungsumgebungen)
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