Bereich: III, Wahlpflichtvorlesung: 3 Std.
Zeit: Montag, 8.30-10.00 Uhr (S1128) und Dienstag, 10.15-11.00 Uhr (S0320)
Beginn: 5.5.1997
Übung: Montag, 13.30-15.45 Uhr, S1128 (3stündig);
Beginn: 5.5.1997
Übungsleitung: Wolfgang Naraschewski und Dr. Birgit Schieder
Übungsschein: Einen Schein erhält, wer mindestens 40 Prozent der Punkte aus den Hausaufgaben und Programmieraufgaben erreicht und erfolgreich an der Semestralklausur teilnimmt.
Die Aufgabenblätter für die Zentralübung werden regelmäßig in der Vorlesung verteilt. Für alle Aufgaben werden Lösungsvorschläge bereitgestellt. Bei Bedarf werden in der Vorlesung auch Merkblätter ausgeteilt.
Inhalt:
Ziel der Vorlesung ist es, eine Einführung in Mathematische Logik zu
geben, die stark algorithmischer Natur ist. Zusätzlich zu der rein
mathematischen Frage, ob eine gewisse Menge von Schlussregeln
vollständig ist, d.h. ob man alle wahren Aussagen damit ableiten kann,
wird auch immer die Implementierung einer dazugehörigen Beweisprozedur
behandelt, die Beweise automatisch zu finden versucht. Als
Programmiersprache dient hierbei Prolog.
Der Inhalt im Überblick:
Hörerkreis: Studenten/-innen der Informatik und Mathematik
Voraussetzungen: Vordiplom
Empfehlenswert für: jegliche Fragestellungen und Anwendungen von Logik-basierten Formalismen (ein Pleonasmus!), von der Software Spezifikation bis zur Künstlichen Intelligenz.
Übungsschein: nach Bestehen einer Semestralklausur
Skript: keines
Literatur:
Die Vorlesung orientiert sich sehr stark an
Melvin Fitting: First-Order Logic and Automated Theorem Proving. Springer Verlag, 1996. (2nd edition)Weitere Literaturhinweise
Hinweis: wer nicht nur die Theorie der Logik kennenlernen sondern auch deren praktische Anwendung erkunden möchte, dem sei das Praktikum Spezifikation und Verifikation empfohlen.
Sprechstunde: S2233, nach Vereinbarung.
Semestralklausur: Die Scheine können ab Montag, den 4. August 1997 bei Frau Metz abgeholt werden.