Modellierung verteilter
Systeme
(vormals: Grundlagen der
Programm- und Systementwicklung II)
Prof.
Dr. Manfred Broy
Software
& Systems Engineering
Bereich: Informatik I und Informatik III, Vorlesung:
3 Std.
Zeit und Ort der Vorlesung: Mittwoch 8:25 - 10:00, Hörsaal
N1179
Beginn: Mittwoch, 3. Mai 2000
Hörerkreis: Studenten der Informatik nach dem Vordiplom
Voraussetzungen: Informatik bis zum Vordiplom
Empfehlenswert für: Hauptfach und Nebenfach
Informatik
Übungsleitung: Ingolf Krüger und Dr. Katharina
Spies
Zentralübung: Freitags, 14-tägig, 3-stündig
- Beginn: Freitag, den 12.5.2000
- Raum: -2555
- Zeit: 13:15 Uhr bis 15:30 Uhr
- Übungsblätter: finden sich hier.
Die Literaturliste zur Vorlesung findet sich hier.
Inhalt der Vorlesung:
-
Nebenläufige, verteilte, kooperierende Systeme
-
Grundbegriffe
-
Wesentliche Systemeigenschaften
-
Ein erstes Beispiel: Das "Alternating-Bit"-Protokoll
-
Zustandssicht: Systeme als Zustandsmaschinen
-
Zustandsübergangssysteme
-
Logische Modellierung von Zustandsmaschinen
-
Zustände als Variablenbelegungen
-
Kontrollzustände als Prädikate - Zustandsübergangsdiagramme
-
Invarianten
-
Anweisungsorientierte Programme als Zustandsübergangssysteme
-
Progamme mit gemeinsamen Variablen
-
Gemeinsame Variable
-
Parallele Komposition
-
Unteilbare Aktionen und Koordination
-
Gegenseitiger Ausschluß
-
Invarianten
-
Geistervariable
-
Zustandsmaschinen mit Eingabe und Ausgabe
-
Ablaufsicht: Prozesse als Abläufe verteilter Systeme
-
Prozesse
-
Sequentielle Prozesse als Ströme
-
Abläufe als Zustandsfolgen und temporale Logik
-
Koordination, gegenseitiger Ausschluß
-
Schnittstellensicht: Funktionale Beschreibung von Systemkomponenten
-
Syntaktische Schnittstellen: Kanäle und gemeinsame Variablen
-
Stromverarbeitende Funktionen
-
Spezifikation von Strömen
-
Die Spezifikation stromverarbeitender Funktionen
-
Zusammenhang zwischen stromverarbeitenden Funktionen und Abläufen
-
Komponenten mit benannten Kanälen
-
Von der Zustands zur Ablaufsicht
-
Aktionsstrukturen und Zustandsbegriffe
-
Von Zustandsmodellen zu Abläufen
-
Kommunikation und prädikative Spezifikation
-
Prädikative Spezifikation von Kommunikationsanweisungen
-
Parallele Komposition von Programmen die über Kanäle kommunizieren
-
Parallele Komposition von Programmen mit gemeinsamen Variablen
-
Temporale Logik zustandsorientierter Systeme
-
Äquivalenzbegriffe für Zustandsmaschinen
-
Struktur- und Verteilungssicht
-
Kommunikationsnetze
-
Komposition
-
Verfeinerung von Systemen
-
Eigenschaftsverfeinerung
-
Repräsentationsverfeinerung
-
Nachrichtensynchrone Systeme
-
Syntax von CSP
-
Operationelle Semantik für CSP
-
Bereitschaft und Verweigerung
-
Zeitmodellierung
-
Ein einfaches Zeitmodell
-
Zeitsynchrone Systeme
-
Perfekte Synchronie
Katharina
Spies, 15.6.2000