Fakultät für Informatik

TU München - Fakultät für Informatik
Lehrstuhl IV: Software & Systems Engineering

TUM
 
 

Projekte

CollabXT

CollabXT dient der Konzeption und Entwicklung einer Werkzeug-unterstützen Operationalisierung des V-Modell®XT im Kontext der Entwicklungs- und Kollaborationstools von Microsoft. Das V-Modell XT wird durch CollabXT unmittelbar in die Entwicklung von .NET-basierten Softwaresystemen überführt und dort als möglicher Prozess etabliert. CollabXT definiert ausgehend vom V-Modell XT eine Menge von Transformationsvorschriften und Exportspezifikationen, Generatoren für die automatische Bereitstellung der Arbeitsumgebungen in den Zielplattformen sowie Weiterentwicklungs- und Pflegekonzepte. Ziel von CollabXT ist es dabei eine automatische Bereitstellung von projektspezifischen Arbeitsumgebungen für Microsoft SharePoint 2007 und Microsoft Visual Studio 2005 Team System/Team Foundation Server zu erstellen. Grundlage hierfür ist ein Generatorsystem, das auf dem Metamodell des V-Modell XT aufbaut und dabei nach Minimal-Impact Strategie transparent auf den Standardwerkzeugen des V-Modells aufsetzt und diese erweitert.

E-Energy

Die Stromnetze der Welt befinden sich derzeit im radikalen Umbau. In Deutschland wird dieser Prozess durch das E-Energy Programm befördert. Die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) nimmt hierbei eine zentrale Rolle im Energienetz der Zukunft ein. Aus Sicht der IKT sind hierfür Technologien, Architekturen und Vorgehensweisen auszuwählen, die ein hohes Maß an Zuverlässigkeit, Standardkonformität, Sicherheit und Interoperabilität sicher stellen. Die TU München nimmt in der E-Energy Begleitforschung Aufgaben im Bereich der Evaluierung und Bewertung der Rolle bzw. der Aufgabe von IKT-Systemen, der Unterstützung und Mitarbeit in den Fachgruppen und damit wesentliche Transferaufgaben wahr. Der Schwerpunkt der Arbeiten der TU München liegt dabei auf der Ermittlung der Rolle von IKT in E-Energy sowie der Sammlung bewährter Praktiken, Modellierungstechniken etc. und abschließend in der Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für die Erstellung von IKT-Systemen im E-Energy Umfeld. Die Arbeit der TU München stützt sich dabei auf bewährte Verfahren in den relevanten Bereichen des Software & Systems Engineerings, im Speziellen der Modellierung von Systemen, der Architekturanalyse und in Teilen der Anforderungsanalyse ab.

MavTFS

Das V-Modell XT ist seit 2004 durch die IMKA zur Anwendung in allen neuen IT-Projekten des Bundes zur Anwendung empfohlen. Die Bundesnetzagentur implementiert gemäß dieser Empfehlung das V-Modell XT in einer organisationsspezifischen Ausprägung. Diese wurde bis 2008 auf Basis des V-Modell XT 1.2.x erstellt. Weiterhin setzt die BNetzA den Microsoft Team Foundation Server als Backend-System für die Unterstützung des Entwicklungsprozesses ein. Die Technische Universität München hat mit dem PET-Framework eine Software erstellt, die eine Bereitstellung eines projektspezifischen V-Modell XT für den TFS erlaubt. In diesem Projekt werden einerseits das V-Modell XT BNetzA auf die neue Version 1.3 Metamodells umgestellt und gleichzeitig mithilfe der PET-Werkzeuge die Integration in den Team Foundation Server hergestellt.

Process Enactment Tool Framework (PET)

Das Process Enactment Tool Framework (PET) löst das Projekt CollabXT ab. Auf Basis eines flexiblen Frameworks können Metamodell-basierte Prozessmodelle wie das V-Modell XT oder SPEM-basierte Prozesse analysiert und für die unmittelbare Verwendung in verschiedenen Arbeitsumgebungen aufbereitet werden. Dabei werden aus dem Vorgehensmodell beispielsweise vollständige Web-basierte Arbeitsbereiche oder Projektvorlagen z.B. für den Visual Studio Team Foundation Server generiert.

Tailorable Software Processes

Der Bereich Systems Integration der T-Systems Enterprise Services führt große Softwareentwicklungsprojekte für Geschäftskunden durch. Für diese Projekte existiert eine Familie von Vorgehensmodellen zur Softwareentwicklung. Den Kern dieser Familie bildet das SE Book für Individualentwicklungsprojekte, welches auf einem formalen Metamodell basiert. Ziel des Projekts ist es, Softwareentwicklungsprojekten innerhalb der T-Systems Enterprise Services ein maßgeschneidertes und anpassbares Vorgehensmodell basierend auf dem existierenden und im Einsatz befindlichen SE Book zur Verfügung zu stellen. Dieses soll so skalieren, dass es für kleine und große Projekte gleichermaßen anwendbar ist. Weiterhin soll das Vorgehensmodell die Möglichkeit bieten, je nach Projekttyp und Kunde angepasste Werkzeuge, Beschreibungstechniken und Methoden nahtlos in den Prozess einzubinden.


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Letzte Änderung: 2007-09-13 10:07:03