GI-Arbeitskreis
Requirements Engineering für eingebettete Systeme
Webseite des Arbeitskreises Requirements
Engineering für eingebettete Systeme der Gesellschaft für
Informatik
(GI e.V.)
Motivation
Eingebettete
Software wird zunehmend zum Innovationstreiber in Branchen wie der
Produktions- und Automatisierungstechnik, der Automobiltechnik, oder
der Luft- und Raumfahrttechnik. Stärker als in klassischen
informatischen Gebieten (z.B. betriebliche Informationssysteme) weist
das Requirements Engineering für eingebettete Systeme spezifische
Einschränkungen und Randbedingungen auf:
- Disziplinvielfalt:
Beteiligung von Maschinen- und Anlagenbau, Elektro- und
Informationstechnik und Informatik
- Variantenvielfalt:
Kosteneffiziente Entwicklung von Systemvarianten und Produktlinien
(z.B. PKW-Baureihen mit kundenspezifischer Ausstattung)
- Beteiligtenvielfalt:
Entwicklung des Systems im verteilten Zulieferprozess mit
unterschiedlichen Sichten (z.B. OEM, Middleware-Zulieferer,
Hardwarezulieferer)
- Beschreibungsvielfalt:
Detaillierte Anforderungen als Text (z.B. strukturierte
Dokumente), Modelle (z.B. Block-, Zustands-, oder
Prozessdiagramme), oder Tabellen (z.B. Busschedules)
Ziel des
Arbeitskreises ist es daher insbesondere
- allgemeine
Ansätze aus dem RE an die speziellen Bedürfnisse bei der
Entwicklung eingebetteter Systeme anzupassen
- an der
Anwendungspraxis orientierte, disziplin- und sichtenübergreifende
Konzepte und Modelle für die Erfassung von Anforderungen zu
erarbeiten
- Vorschläge
zu bündeln (z.B. für Entwickler)
- beispielhafte
Lösungen zu entwickeln (z.B. Dokumentvorlagen)
Aktivitäten
Aktuelle
Schwerpunktaktivität des Arbeitskreises ist die Erarbeitung eines
Kurzkompendiums „10 Best RE Practices für Eingebettete
Systeme“:
- Inhalt: RE-Empfehlungen bei der
ES-Entwicklung
- Leichter
Einstieg für Nichtfachleute
- Referenz
für erfolgreiche Techniken
- Zielgruppe:
ES-Entwickelnde (Ingenieure, Informatiker)
- Auswahlkriterien:
- Relevant:
Adressiert die wesentlichen Probleme bei der RE-Entwicklung
- Erprobt:
Tauglichkeit wiederholt im industriellen Umfeld nachgewiesen
- Pragmatisch:
Unmittelbar umsetzbar für den einzelnen Entwickler
- Umfang: Kompakt (15-20 Seiten)
Zur Realisierung
organisiert der Arbeitskreis
regelmäßig Arbeitstreffen. Falls Sie
über die Aktivitäten des Arbeitskreises auf dem Laufenden
gehalten werden wollen, geben Sie uns per email Bescheid.
Organisation
Der Arbeitskreis
ist der Fachgruppe FG
2.1.6 Requirements Engineering (RE) des
Fachbereichs SWT Softwaretechnik der Gesellschaft
für Informatik e.V. zugeordnet.
Kontakt
Bernhard
Schätz
Fakultät
für Informatik
TU München
Boltzmannstraße
3
85748
München
Tel.:+49-89-289-17800
Email: schaetz@in.tum.de
Bernhard Schätz